Vegane Ernährung für Kinder

Kind streckt sich nach Erdbeeren
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Hallo liebe Leser und Willkommen auf meinem Blog zum Thema vegane Ernährung. Diese ist sehr vielseitig und ich möchte euch die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Anwendung aufzeigen. Nun wünsche ich euch aber viel Spaß auf meinem Blog. Nicolas

Alle wichtigen Informationen über die vegane Ernährung bei Kindern

Die Vorteile einer veganen Ernährung liegen auf der Hand: Sie ist nicht nur nährstoffreich, sondern kann dich auch vor Übergewicht bewahren. Zudem sinkt das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs zu erkranken.

Ob eine vegane Ernährung für Babys und Kinder allerdings auch so gesund ist, wird oft diskutiert. Wir zeigen dir, ob du deinen Nachwuchs vegan ernähren kannst und was du dabei in jedem Fall beachten solltest. Obendrein haben wir noch zwei leckere Rezepte für dich zusammengestellt.

Die Vorteile einer veganen Ernährung für Heranwachsende

Möchtest du deinen Sohn, oder Tochter vegan ernähren, zahlt sich dies gesundheitlich oft aus:

  1. Hält schlank und gesund

Vegane Ernährung ist durch ihren hohen Anteil an Obst und Gemüse überaus gesund und verhindert somit späteres Übergewicht. Selbst wenn dein Kind viel isst, kann es nicht wirklich dick werden.

Im Vergleich zwischen vegan essenden und fleischessenden Kindern kam zudem der Verdacht auf, dass die veganen Menschen eine höhere Lebenserwartung besitzen. Dies liegt vor allem daran, dass diese Ernährungsform vor vielen lebensverkürzenden Krankheiten schützen kann.

  1. Besitzt keine „schlechten“ Inhaltsstoffe

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Inhaltsstoffe veganer Lebensmittel in der Regel nicht gesundheitsschädlich sind.

Gesättigte Fettsäuren befinden sich hingegen hauptsächlich in tierischen Produkten, wie zum Beispiel Butter, Fleisch, Wurst, Milch und Käse. Bei übermäßigem Verzehr steigt das LDL-Cholesterin im Blut, was auf die Dauer zu einer Verkalkung der Arterien führen kann.

  1. Nährstoffreich

Ernährst du dein Kind vegan und dabei abwechslungsreich, wird es mit vielen wertvollen Nährstoffen versorgt.

Vollkornprodukte, Wildreis, Haferflocken und Hirse liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, welche den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Außerdem bewirken sie eine Verbesserung der Darmflora. Dies hat einen positiven Einfluss auf Magen-Darm Probleme und stärkt obendrein das Immunsystem, welches sich zu 80 % im Darm befindet.

Proteine (Eiweiße) sind die Grundbausteine unseres Körpers und können auch aus pflanzlichen Produkten gewonnen werden. Vor allem Getreide, Bohnen, Obst und Gemüse sind wertvolle Lieferanten.

Obendrein erhält dein Kind durch eine vegane Ernährung viele Mineralstoffe, Antioxidantien (wie beispielsweise sekundäre Pflanzenstoffe) und Eisen. Alles, was zu einem gesunden Wachstum und Schutz vor Krankheiten beitragen kann.

Nachteile einer veganen Ernährung für Heranwachsende

Kritiker der veganen Ernährung äußern allerdings auch Bedenken, wenn Eltern ihre Kinder ausschließlich vegan ernähren:

  1. Mangel an Vitamin B12

Vitamin B12 ist an der Blutbildung beteiligt und wichtig für die Funktion der Nerven. Dadurch, dass es nur in tierischen Produkten in ausreichender Menge vorkommt, kann der Vorwurf einer Unterversorgung in manchen Fällen berechtigt sein.

  1. Unzureichende Nährstoffaufnahme

Werden Kinder vegan, aber dabei einfallslos ernährt, können durchaus Nährstoffmängel auftreten. Hier einige Beispiele:

Ein geringer Eisenspiegel wird sich negativ auf die Blutbildung auswirken und eine ungenügende Proteinaufnahme kann das Wachstum des Kindes verzögern. Des Weiteren können neurologische Störungen durch einen Jodmangel entstehen und eine Minderentwicklung des Gehirns aufgrund zu wenig Omega-3-Fettsäuren.

Hilfreiche Tipps, um sein Kind vegan zu ernähren

  1. Für eine ausreichende Vitamin B12 Zufuhr sorgen

Um einem Mangel an Vitamin B12 vorzubeugen, musst du darauf achten, dass dies dein Kind täglich in Form eines Nahrungsergänzungsmittels erhält. Empfohlen werden hierbei 3 oder mehr Mikrogramm pro Tag. Die genaue Dosierung solltest du dabei aber immer mit einem Arzt absprechen.

  1. Gesunde Fette integrieren

Ist dein Kind noch sehr jung, braucht es viele Fette – oftmals sogar mehr pro Kilogramm Körpergewicht als ein Erwachsener. Das bedeutet aber nicht, dass nun Chips und Pommes ohne Ende auf dem Speiseplan stehen dürfen. Denn die gesunden Fettquellen sind die, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind.

Dazu gehören unter anderem Erdnussbutter, Sojabohnen, (Räucher-) Tofu und Avocados. Doch auch hier solltest du nicht übertreiben, damit die Kalorienaufnahme auf einem normalen, altersentsprechenden Level bleibt.

  1. Auf eine hohe Nährstoffzufuhr achten

Kinder im Wachstum haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du diesen mit einer abwechslungsreichen, veganen Ernährung ausreichend deckst. Denn nur dann können sich Gehirn und Nervensystem deines Kindes optimal entwickeln.

Koche vielseitig und verwende alles, was die vegane Küche zu bieten hat. Dann wird es erstens nicht langweilig und zweitens erhält dein Kind alle Nährstoffe, die es zum Wachsen braucht.

Vegane Ernährung bei einem Baby

Möchtest du dein Baby vegan ernähren, ist direkt nach der Geburt Muttermilch das Beste. Das Stillen stärkt das Immunsystem und schafft eine gute emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Zudem verringert es das Risiko für die Entwicklung einer Allergie oder auch Übergewicht.

Wenn du nach circa 6 Monaten auf richtige Nahrung umsteigst, kann diese durchaus auch vegan sein. Weiche Nahrungsmittel, wie gekochtes Gemüse (Karotten, Kartoffeln), püriertes Obst (Banane, Avocados, Apfel) bieten sich dafür hervorragend an. Hast du dein Baby mehrere Wochen damit gefüttert, kannst du langsam auch auf Tofu oder weiches Brot umsteigen.

Einfach vegan kochen lernen mit diesen zwei leckeren Rezepten

Veganes Mac and Cheese

Nudeln und Käse – eine Verbindung, die wohl jedes Kind liebt. Dafür muss allerdings nicht immer „echter“ Käse verwendet werden.

Dein Vorteil: Du musst keinen Vegan Kochkurs besuchen, um zu erfahren, wie das funktioniert. Ich zeige es dir hier mit einem ganz einfachen Rezept:

Einige Stunden bevor du mit dem Kochen beginnst, solltest du zunächst circa 80 bis 90 Gramm Cashewnüsse in Wasser einweichen lassen. Schäle und zerkleinere 250 Gramm Kartoffeln, eine Zwiebel und 2 Möhren und gare es so lange in kochendem Wasser bis es weich wird.

Koche zeitgleich 400 bis 500 Gramm der typischen Mac and Cheese Cellentani Nudeln in einem Topf mit gesalzenem Wasser.

Püriere das weich gekochte Gemüse mit 150 bis 200 Milliliter des Kochwassers. Wie viel Wasser du verwendest, hängt letztendlich davon ab, wie cremig du deine „Käsesoße“ haben möchtest. Anschließend fügst du noch die abgetrockneten Cashewnüsse, 3 Esslöffel Hefeflocken, einen Teelöffel Senf sowie Salz und Pfeffer hinzu.

Gebe die Soße anschließend über die gekochten Nudeln und fertig ist dein veganes Mac and Cheese Gericht.

Möchtest du den Geschmack etwas abändern, kannst du natürlich auch noch frische Kräuter oder Paprikaflocken darüber streuen.

Vegane Nuggets

Wie du siehst: Es ist wirklich einfach vegan kochen zu lernen. Hast du jedoch einmal weniger Zeit oder dein Kind möchte nur etwas für zwischendurch bieten sich auch vegane Snacks an. Sie sind schnell zubereitet und dabei auch noch richtig lecker.

Verrühre 70 Gramm Mehl, einen Teelöffel Zucker, einen Teelöffel Salz und 100 Milliliter Wasser zu einem glatten Teig. Fülle diesen in eine flache Schüssel. In eine anderen Schüssel gibst du 200 Gramm zerbröselte Cornflakes.

Anschließend schneidest du 400 Gramm Tofu in rechteckige Stückchen. Diese sollten ungefähr einen Zentimeter dick sein, damit sie dein Kind später gut greifen kann.

Tunke sie dann erst in den Teig und anschließend in die Cornflakes. Kleiner Extra-Tipp: Drücke die Tofu Stückchen relativ fest in die Cornflakes, damit diese auch gut kleben bleiben.

Erhitze circa 400 Milliliter Pflanzenöl in einem Topf. Es ist heiß genug, wenn du ein Holzstäbchen hineinhältst und sich darum kleine Bläschen bilden. Gebe daraufhin nach und nach die Nuggets hinzu – jedoch nicht zu viele auf einen Haufen. Mache dies vorsichtig, sodass du dich nicht an spritzendem Öl verletzt.

Nach 4 bis 5 Minuten kannst du die Nuggets wieder herausholen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Am besten schmecken sie mit Ketchup oder veganer Mayonnaise.

 

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